Das Kriegerdenkmal in Greffen – ein Zeugnis der Zeitgeschichte

Von Eckhard Möller

Kriegerdenkmale und -gedenktafeln erfüllen eine doppelte Funktion: An öffentlich zugänglichen Stellen errichtet, können sie den Hinterbliebenen der Gefallenen ein Platz der Trauer sein, der an die Stelle des fehlenden Grabes auf dem Friedhof tritt[1]. Zugleich sind sie – von Seiten des Staates, einer Kommune, einer Kirchengemeinde oder eines Kriegervereins errichtet – auch Plätze öffentlichen Gedenkens mit zeittypischer und mehr oder weniger politischer Symbolik. Das gilt sowohl für die Formensprache der Denkmäler selbst als auch für ihre öffentliche Nutzung an Gedenktagen.

Während des deutschen Kaiserreiches in den Jahren zwischen 1871 und 1914 waren die Kriegerdenkmäler Stätten, an denen die Siege in den preußisch-deutschen Kriegen der Jahre 1864 gegen Dänemark, 1866 gegen Österreich und 1870/1871 gegen Frankreich und das Kaiserreich als Abschluss der Bestrebungen zur deutschen Einigung gefeiert wurden. Die Gefallenen konnten als Helden in diesem als gerecht empfundenen Kampf dargestellt werden, denen es nachzueifern lohne, während konkurrierende Interpretationen der Kriege und der Reichsgründung ausgeschlossen wurden.

Nach der Niederlage im 1. Weltkrieg veränderte sich die Form des Gedenkens an die Gefallenen. Eine Heldenverehrung und Glorifizierung des Krieges war nach den Schrecken des Weltkriegs nicht mehr möglich. Dementsprechend wurde die Feier des Gedenkens an die Gefallenen im Jahr 1926 auf den Sonntag Reminiscere, den zweiten Sonntag der Passionszeit, verlegt. Auch die Bezeichnung ‚Volkstrauertag‘, die erst 1934 durch die militaristisch konnotierte ‚Heldengedenktag‘ ersetzt wurde, weist in die Richtung, das trauerndes Gedenken im Mittelpunkt stehen sollte.

Dieser Wandel schlug sich auch in der Formensprache für die Kriegerdenkmäler nieder, die nicht mehr den Heldentod für eine gerechte Sache beschworen, sondern – häufig mit christlicher Symbolik – die Trauer um die Gefallenen in den Mittelpunkt rückten. Dafür sind auch die beiden Denkmäler, die in Harsewinkel und Marienfeld geschaffen wurden, typisch. Einen erneuten Wandel auch in der Formensprache der Kriegerdenkmäler brachte dann die nationalsozialistische Diktatur mit sich. Als Beispiel für ein Kriegerdenkmal in dieser Tradition wird in diesem Aufsatz das Greffener Kriegerdenkmal vorstellt.

Christliche Ikonographie

Während in Harsewinkel und Marienfeld bereits in den Jahren der Weimarer Republik Gedenkorte für die Gefallenen des 1. Weltkriegs geschaffen wurden, konnte in Greffen erst 1938, unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Diktatur eine Lösung für einen seit dem Kriegsende 1918 sich hinziehenden Denkmalstreit gefunden werden. Die politischen Rahmenbedingungen sollten auch Konsequenzen für die Ikonographie des Denkmals haben. In Harsewinkel und Marienfeld wurde für die beiden Ehrenmale auf christliche Symbolik zurückgegriffen: Das steinerne Kriegerdenkmal eines unbekannten Bildhauers, das im Schatten der Harsewinkeler St.-Lucia-Kirche an prominenter Stelle aufgestellt wurde, zeigte einen sterbenden Krieger, der von einem Engel aufgehoben wird, welcher mit erhobenem linken Arm himmelwärts zeigt[2]. Die Inschrift lautete schlicht: „In dem Weltkriege 1914/18 starben für König und Vaterland.“

Die gleiche Symbolik griff auch der in Marienfeld gebürtige und in Wiedenbrück bei Heinrich Hartmann ausgebildete Holzbilderhauer Heinrich Baak[3] für die Gedenktafel auf, die in die nördliche Chorschranke der Marienfelder Abteikirche eingelassen wurde. Die zentrale Botschaft im Relief selbst ist: „Sei getreu bis in den Tod und ich werde dir die Krone des Lebens schenken“. Unterhalb des Reliefs folgt der Text: „Ihr gabt euer Leben für Heimat und Vaterland. Gebe Gott, dass wir in den Tagen der Not und Bedrängnis euch gleich seien an Treue und Opfermut.“

Diese Ikonographie kann unter theologischem Aspekt als Trost an die Hinterbliebenen und das Versprechen auf ein Wiedersehen im ewigen Leben interpretiert werden. Unter politischem Gesichtswinkel kann aber auch argumentiert werden, dass das Versprechen auf das ewige Leben mit dem Kampf des Gefallenen und seinem Tod für eine gerechte Sache verknüpft ist. Auf keinen Fall aber kann davon gesprochen werden, dass die Darstellung den Tod des Soldaten als ‚Heldentod‘ überhöht, rechtfertigt und die Lebenden zum Nacheifern auffordert. Auch in den Inschriften wird der Begriff ‚Heldentod‘ vermieden.

Ehrenmalsstreit in Greffen

Wie über die Errichtung der beiden Ehrenmale in Harsewinkel und Marienfeld ist auch über die Errichtung des Greffener Kriegerdenkmals die archivalische Überlieferung verloren gegangen[4], so dass als einzige Quelle auf die Darstellung in Bernhard Ohlmeiers handschriftlich verfassten ‚Beiträgen zur Heimatkunde der Gemeinde Greffen‘ zurückgegriffen werden kann.[5] Folgt man Ohlmeier, hat es in Greffen bereits in den Jahren nach dem Ende des 1. Weltkriegs Versuche gegeben, eine angemessene Form des öffentlichen Gedenkens an die Gefallenen zu finden, die vor allem vom Bäckermeister Theodor Füchtmeier als Vorsitzendem des Schützen- und Kriegervereins betrieben worden sind. Sie blieben letztlich erfolglos, weil keine Einigung darüber gefunden werden konnte, in welcher Form sich das Gedenken vollziehen solle.

Zwei Positionen standen sich kontrovers gegenüber: Anhänger einer vornehmlich religiös bestimmten Erinnerung, die den Bau einer Gedenkkapelle an der St.-Johannes-Kirche, den Guss einer Glocke oder die Errichtung eines Gedenkaltars in der Kirche favorisierten und Befürworter einer weltlich bestimmten Erinnerung, die „eine Ehrung in Form der überkommenen Ehrenmale“[6] favorisierten. Zu welchem dieser politischen Lager Theodor Füchtmeier, der von 1929 bis 1934 Mitglied des Greffener Gemeinderates war[7], gehörte, ist unbekannt. Walter Werland charakterisiert ihn als „überzeugten Anhänger der Zentrumspartei“ und „durch und durch monarchistisch gesonnen“[8], was beide Möglichkeiten offen lässt.

Eine „soldatische Ehrung“

Erst 1936 wurden die Pläne für die Errichtung eines Kriegerdenkmals in Greffen wieder aufgegriffen – jetzt von der Ortsgruppe der NSDAP. Unter den Vorzeichen der Diktatur und der auf die Vorbereitung eines neuen Angriffskriegs orientierten Politik konnte über die Formensprache des Denkmals nicht mehr kontrovers diskutiert werden. In Frage kam – wie es Ohlmeier formuliert – nur eine „soldatische Ehrung“[9]. Auch die Standortfrage konnte schnell gelöst werden: An der Einmündung der Haller Straße in die Provinzialstraße – der heutigen B 513 – stand in einem Winkel zwischen dem Friedhof und der alten Mädchenschule eine Freifläche zur Verfügung, die von der Gemeinde Greffen für 12.000 Mark erworben und für die Errichtung des Kriegerdenkmals zur Verfügung gestellt wurde. Mithin hatte man einen prominenten Standort gefunden, auf einem Grundstück, das zu den Filetstücken unter den unbebauten Grundstücken der Gemeinde gehörte[10].

Für die Gestaltung des Kriegerdenkmals, dessen Kosten aus Spendenmitteln kamen, wurde ein künstlerischer Wettbewerb ausgeschrieben, den der aus Wiedenbrück stammende und in den 1930-er Jahren in München wirkende Bildhauer Bernhard Hartmann für sich entschied. Das von ihm entworfene Denkmal wurde auf der Nordseite des Grundstückes errichtet und besteht aus einem wuchtigen Steinblock aus Ibbenbürener Sandstein. Dieser erhebt sich auf einem zweistufigen Podest, durch das das Denkmal aus dem Plateau des vor ihm liegenden Platzes hervorgehoben wird. In der Mitte des Steinblocks steht auf einem Quader, dessen Vorderseite von den Wappen der Provinz Westfalen und der Gemeinde Greffen verziert wird, die überlebensgroße Skulptur „des deutschen Soldaten mit dem Gewehr bei Fuß“[11].

Zweifellos symbolisiert dieser Soldat den für seine gefallenen Kameraden Totenwache haltenden Soldaten. Jedoch: Der Blick des Soldaten ist alles andere als trauernd, sondern vielmehr martialisch entschlossen und sein Gewehr hält er nicht mit dem Lauf nach unten, sondern nach oben, also griffbereit für den nächsten Angriff.

Der vor dem Denkmal liegende Platz wurde durch den Warendorfer Gartenbauinspektor Oskar Hartmann gestaltet. Ein gepflasterter Weg, der rechts und links von „zwei wuchtigen Pylonen mit großen Opferschalen“[12] flankiert wird, führte auf das Denkmal zu, Rasenflächen auf beiden Seiten boten hinreichend Platz für Aufmärsche bei Gedenkfeiern. Insgesamt war die Ästhetik des Platzes von den nationalsozialistischen Gestaltungsprinzipien geprägt: einer geometrischen Anlage und einer einschüchternden Wuchtigkeit, die durch das Abbrennen von Feuern in den Opferschalen noch durch Licht- und Feuersymbolik unterstrichen werden konnte.

Sowohl die Grundsteinlegung für das Denkmal am 21. Januar 1937 als auch seine Einweihung am 30. Januar 1938 unterstreichen deutlich, wie eng die Errichtung des Denkmals mit der Politik der Kriegsvorbereitung in Verbindung stand. Ausdrücklich heißt es in der Urkunde, die in den Grundstein eingemauert wurde, dass das Denkmal nicht nur „das Andenken der Helden wach halten“ solle, sondern auch „den Lebenden und den Kommenden eine stete Mahnung sein“ solle, „in gleicher unverbrüchlicher Treue zu Volk und Vaterland zu stehen“[13]. Es ging also keineswegs nur darum, das Andenken an und die Trauer um die Gefallenen des 1. Weltkriegs wachzuhalten, sondern auch um eine Aufforderung an die lebenden und zukünftigen Generationen, bereit zu sein, in einen neuen Krieg zu ziehen.

Abbildung 1) Grundsteinlegung zum Kriegerdenkmal am 21. Januar 1937

Besonders deutlich wird diese Funktion im Bericht des ‚Neuen Emsboten‘ über die Denkmaleinweihung betont: Das Denkmal zeige „in übermenschlicher Größe“ den deutschen Soldaten. Dieser seit „der Geschichte gewordene Kämpfer, der das Führerwort“ verkörpere, „stets entschlossen [zu sein], zu handeln und jederzeit bereit [zu sein], wenn es sein muß zu sterben, aber niemals gewillt [zu sein], zu kapitulieren.“[14]

Die Einweihung des Kriegerdenkmals wurde auf den 30. Januar 1938 gelegt – eine bewusste Datumswahl, die die Möglichkeit eröffnete, die Feier zur Einweihung des Kriegerdenkmals mit den Feierlichkeiten zum 5. Jahrestag der Machtübertragung an die Nationalsozialisten zu verbinden. Diesen Zusammenhang stellte eine Bronzetafel her, die auf der Rückseite des Denkmals angebracht wurde „zum Angedenken der im Weltkrieg gefallenen Verteidiger der Gemeinde Greffen. Den 30. Januar, am 6. Jahrestag der Machtübernahme Adolf Hitlers“[15].

Abbildung 2) Nach der Einweihung des Kriegerdenkmals am 30. Januar 1938 halten zwei Arbeitsdienstmänner mit geschultertem Spaten Ehrenwache.

Ein Zweites verweist auf die politische Symbolik des Denkmals – nämlich der auf den ersten Blick „etwas merkwürdig“[16], aber nicht kriegerisch anmutende Gedenkspruch über den Namenstafeln: „Solange Deutsche leben, werden sie bedenken, dass dies einst Söhne ihres Volkes waren.“ Dieser Spruch ist ein Zitat Adolf Hitlers, was am Denkmal selbstverständlich ursprünglich vermerkt gewesen ist. Während die Gedenktafel auf der Rückseite des Denkmals nach Kriegsende spurlos verschwand, entfernte man den Namenszug ‚Adolf Hitler‘ auf der Vorderseite des Denkmals. Das gelang allerdings nicht spurlos; die unterschiedliche Beschaffenheit des Steinmaterials an dessen Stelle verweist bis heute darauf, dass hier eine Veränderung vorgenommen wurde.  

Diesem doppelten Anlass entsprechend aufwändig wurde die Einweihung des Kriegerdenkmals begangen. Nicht nur die Greffener Vereine und die Arbeitsdienstmänner aus dem Reichsarbeitsdienstlager beim Hartsteinwerk Siemann an der Straße nach Harsewinkel nahmen an dem Aufmarsch teil, sondern sämtliche Kriegerkameradschaften aus dem Kreis Warendorf, die Ortsgruppenleiter der NSDAP aus den Nachbarorten und die politische Spitze des Kreises Warendorf.

Abbildung 3) Deutlich zu erkennen ist, dass der Namenszug ‚Adolf Hitler‘ am Denkmal entfernt worden ist.

Soldat aus Bronze nun in Beton

Der bronzene Soldat, der 1938 mit großem Pomp in Greffen aufgestellt worden war und von der ‚Glocke‘ als Ehrenmal „das nicht nur das geschmackvollste im Kreise Warendorf, sondern in unserer engeren Heimat ist“[17] bezeichnet wurde, prägte nur für kurze Zeit das Greffener Dorfbild. Im 2. Weltkrieg wurde das Denkmal abgebaut und zum Einschmelzen für neue Waffen, die nun als wichtiger erachtet wurden als das Totengedenken, abtransportiert. Allerdings wurde zuvor von der Skulptur noch ein Gipsabguss genommen, so dass an die Stelle des Bronzesoldaten sein Abbild aus Zement trat. Diese Zementskulptur nahm jedoch bald Schaden durch Witterungseinflüsse. Auch wurde der von Oskar Hartmann gestaltete Platz nach dem Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr wie zuvor von Schulkindern gepflegt, so dass die gesamte Anlage mehr und mehr einen vernachlässigten Eindruck machte.[18]

Nachdem 1952 zum ersten Mal seit dem Ende des 2. Weltkriegs auf Initiative des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge der Volkstrauertag gefeiert worden war – als Termin wurde der 2. Sonntag vor dem 1. Advent zwischen Allerseelen und dem Ewigkeitssonntag, den traditionellen Totengedenktagen der katholischen und der evangelischen Kirche, festgelegt –, fand in Greffen am Volkstrauertag 1953 eine Gedenkfeier statt, während derer am Greffener Kriegerdenkmal Tafeln mit den Namen der im 2. Weltkrieg Gefallenen enthüllt wurden.[19] Es blieb aber dabei, dass der Platz vor dem Kriegerdenkmal in einem desolaten Zustand war und sogar als Parkplatz benutzt wurde, weshalb im Frühjahr 1964 eine Neugestaltung durch Neueinsaat des Rasens, Aufstellung eines Fahnenmastes und Sicherung vor wildem Parken durch einen Zaun realisiert wurde.[20]

Ein neuer Guss für den Soldaten

Diese Arbeiten mögen den Anstoß dafür gegeben haben, auch über eine Erneuerung des Kriegerdenkmals nachzudenken, denn an der Zementskulptur hatte der Zahn der Zeit deutlich genagt. Nach mehreren ergebnislosen Debatten im Greffener Gemeinderat gründete sich am 27. Mai 1964 aus Mitgliedern des Schützen- und Heimatvereins eine Interessensgemeinschaft, deren erklärtes Ziel es war, das Denkmal von 1938 durch einen Neuguss des Bronzesoldaten in alter Form wieder herzustellen. Dafür waren beste Voraussetzungen vorhanden, hatte man doch vor dem Abtransport zum Einschmelzen einen Gipsabguss genommen, der das Kriegsende unbeschadet überstanden hatte.

Zur Begründung führten die Denkmalbefürworter, deren Sprecher der Unternehmer Bernhard Hemkemeyer war, an, man dürfe „19 Jahre nach dem letzten Weltkrieg, in einer Zeit, da die letzten Wunden des grausigen Kriegsgeschehens längst überwunden, ja dem wirtschaftswunderlichen Wohlergehen breiter Bevölkerungskreise Platz gemacht haben, […] das Andenken an die gefallenen Söhne der Heimat doch nicht verblassen“[21] lassen.

Gänzlich unumstritten war, wie sich in der folgenden Sitzung des Gemeinderates zeigte, die Initiative des Schützen- und Heimatvereins nicht. Kern der Auseinandersetzung war, ob man tatsächlich das Denkmal von 1938 wieder aufstellen oder ob ein modernes, zeitgemäßes Denkmal an die Stelle des alten treten solle. Für die zweite Position sprach sich Ratsherr Hubert de Byl aus, der betonte „der Darstellung eines Soldaten … hafte immer noch ein Beigeschmack von Krieg, Haß und Tod an“, weshalb er für ein Denkmal „mit den Symbolen des Friedens“[22] plädierte. Dem hielt Bernhard Hemkemeyer, der als Zuhörer der Ratssitzung das Wort ergriff, mit einem Zwischenruf entgegen: „Greffen will seinen alten Kaiser, pardon Soldaten, wiederhaben“[23].

Offenbar waren es genau die Fronten, die schon in der Weimarer Republik aufeinander geprallt waren, die noch in den 1960er-Jahren die Debatte in der Greffener Öffentlichkeit prägten. Neben der Diskussion um die richtige Form des Gedenkens ging der Streit auch darum, ob die Gemeinde Greffen oder der Schützen- und Heimatverein bei den weiteren Entscheidungsprozessen die Federführung haben sollten. Dieser Streit wurde gelöst, indem eine Kommission aus Vertretern des Gemeinderates und des Schützen- und Heimatvereins, der auch Vertreter der Lehrerschaft sowie die Pfarrer beider Konfessionen angehören sollten, gebildet wurde. Dieser wurde die Aufgabe übertragen, eine für alle tragbare ästhetische Lösung zu finden[24].

In diese Debatte schaltete sich Hubert Hartmann, Bruder des Schöpfers des Bronzesoldaten ein, der betonte, ein Neuguss sei nicht zeitgemäß und drei Gegenentwürfe anbot: einen auferstandenen Christus als Symbol für die Auferstehung „der gefallenen Soldaten und aller Toten der Kriege“, eine Pieta als Trauermotiv und einen heiligen Michael als Kämpfer für die gute Sache[25]. Diese Vorschläge entsprechen der von Hubert Hartmann bei anderen modernen Mahnmalen für Gefallenen verwendeten Symbolik: der auferstandene Christus ist die zentrale Figur auf dem Bronzerelief des Harsewinkeler Mahnmals von 1965, für das neue Marienfelder Ehrenmal griff Hartmann auf die Darstellung des heiligen Georg zurück[26].

Bis zum Februar 1965 sollte es dauern, ehe die im Sommer eingesetzte Denkmalkommission tagen sollte. In der stundenlangen Debatte standen sich die Positionen unversöhnlich gegenüber; Vermittlungsversuche des Vorsitzenden des Verbandes der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen (Vdk), Emil Lüffe, waren zum Scheitern verurteilt. Zum Sprecher der Gruppe, die ein neues Ehrenmal mit christlicher Symbolik befürwortete, machte sich, unterstützt von Lehrer Franz Josef Harbaum, Pfarrer Josef Bödder. Er erinnerte daran, dass das ein Ehrenmal Trost und Mahnung für die Lebenden sein müsse und „nicht nur an die gefallenen Soldaten erinnern sollte, sondern auch an die Frauen und Kinder, die auf der Flucht oder bei Bombenangriffen ihr Leben verloren haben“[27]. Bernhard Hemkemeyer, Initiator der Wiederaufstellung des Bronzesoldaten, der bereits 3.000 Mark an Spenden gesammelt hatte, hielt dem entgegen, „daß es eine ‚Beleidigung‘ für alle Gefallenen sei, wenn das Ehrenmal nicht in seiner ursprünglichen Form erhalten bleibe“[28]. Unter Verweis auf die Entstehungszeit des Bronzesoldaten erklärte er: „Wenn das Ehrenmal auch in einer Zeit entstanden ist, an die wir uns heute nicht mehr gerne erinnern, so war diese Zeit doch christlicher und moralischer als die heutige“[29].

Abbildung 4) Neuguss der Bronzeskulptur von Bernhard Hartmann.

Da eine Lösung des ästhetisch-politischen Konflikts weder in der Denkmalkommission noch in den politischen Gremien möglich war, entschied man sich für eine Bürgerbefragung, in der jeder Greffener, der am 1, März 1965 das 18. Lebensjahr vollendet hatte[30], seine Stimme abgeben konnte. Im Vorfeld und während der Befragung, die von der Amtsverwaltung organisiert beinahe den Charakter eines Bürgerentscheides trug, wurden Modelle des Bronzesoldaten und der von Hubert Hartmann eingereichten Vorschläge – zu auferstandenem Christus, Pieta und heiligem Georg war noch ein schlichtes Kreuz hinzugekommen –im Schaufenster des Frisörs Johannes Kalze ausgestellt, so dass jeder die Möglichkeit hatte, sich ein Bild von den Entwürfen zu machen.

In der öffentlichen Auseinandersetzung während der Abstimmungszeit argumentierte der Schützen- und Heimatverein noch einmal, dass mit dem Bronzesoldaten „die Erinnerung an diese Helden im soldatischen Ehrenkleid“ wachgehalten werde und dass mit einer Ablehnung der Wiederaufstellung „unseren toten Helden, den alten Frontsoldaten, den jungen Kameraden und Reservisten der Bundeswehr“[31] ein Schlag versetzt werde.

Befragung per Briefwahl

Die Befürworter einer grundlegenden Neugestaltung wandten sich, anders als der Schützen- und Heimatverein nicht mit einer Postwurfsendung, die an alle Haushalte verteilt wurde, an die Öffentlichkeit, sondern mit einem Presseartikel. Ausdrücklich wird darin das Pathos der wilhelminischen Ära als nicht mehr zeitgemäß abgelehnt. Die alten Kriegerdenkmäler hätten Helden verehrt und dabei „die Grausamkeit des Todes vieler Menschen … übergangen“ und übersehen, dass der Tod der Gefallenen eine „Mahnung für die Ueberlebenden sei, den Frieden zu sichern“. An die Stimmberechtigten wird appelliert zu bedenken: „Möge ein ‚Mahnmal‘ mit christlichen Symbolen an den Frieden gemahnen und nicht mehr daran, wie edel und groß es ist, als ‚Held‘, als ‚Krieger‘ auf dem Schachtfeld zu sterben!“[32].

Das Ergebnis der per ‚Briefwahl‘ durchgeführten Befragten war eindeutig. Bei einer Beteiligung von 86,6% der Befragten sprachen sich 84% für die Wiederrichtung des Bronzesoldaten und nur eine Minderheit von 16% für eine christliche Symbolik aus[33]. Die folgenden Monate waren von einem sich zäh hinziehenden Streit mit Bernhard Hartmann, der von der Initiative seines Bruders den Neuguss zu leiten überrascht war, um Urheberrechte, Honorare und Kosten für die Wiederherstellung des Bronzesoldaten und von Namenstafeln für die Gefallenen der Kriege von 1864 bis 1871 und der beiden Weltkriege geprägt[34].

Abbidlung 5) Das Kriegerdenkmal nach seiner Neugestaltung.

Wie sehr das Kriegerdenkmal ein Politikum bleiben sollte, zeigt ein Gesprächsvermerk vom Mai 1966, in dem es um die Gestaltung des Programms der Einweihungsfeier am Sonntag des Greffener Schützenfestes, den 29. Mai, ging. Unstreitig war, dass Bürgermeister Bernhard Ahlke, der katholische Pfarrer von Greffen, Josef Bödder, und der evangelische Pfarrer Herbert Rößner[35] sprechen und die musikalische Umrahmung vom Männergesangverein und der Blaskapelle Heimatland gestaltet werden sollte. Hingegen führte der Vorschlag des Schützen- und Heimatvereins, der Männergesangverein solle das Lied ‚Heilig Vaterland‘ von Rudolf Alexander Schröder intonieren, zum Widerspruch von Bürgermeister Bernhard Ahlke. Der hatte dabei möglicherweise den Schlussvers des 1914 zu Beginn des 1. Weltkriegs entstanden Liedes ‚du wirst bleiben, Land, wir vergeh’n‘ im Blick, der durchaus kriegsbefürwortende Züge trägt. Die Entscheidung wurde letztlich dem Männergesangverein überlassen. Ob das Lied gesungen worden ist, geht aus der Presseberichterstattung über die Denkmaleinweihung nicht hervor.

Die Ansprachen, die während der Einweihung des Denkmals gehalten wurden, entsprachen keineswegs dem, was die Befürworter des Bronzesoldaten aus dem Schützen- und Heimatverein in den Mittelpunkt gerückt hatten. Bürgermeister Bernhard Ahlke stellt zwar den Satz „Ein Volk, das seine Toten nicht ehrt, ist des eigenen Lebens nicht wert.“[36] an zentrale Stelle seiner Reflexionen, betonte aber, dass es Zweck des Standbildes sei „uns immer zu mahnen, den Hass in der Welt zu überwinden und den Frieden zu suchen“. In das Gedenken müssten nicht nur die Gefallenen Soldaten, die Opfer des Bombenkrieges und der Vertreibung eingeschlossen werden, sondern „auch die vielen Opfer, die in der Gefangenschaft und in den Konzentrationslägern durch willkürliche Gewaltherrschaft gebracht werden mussten“[37]. Ähnlich argumentierte auch Pfarrer Herbert Rößner, der, weit entfernt von der Heldenverehrung betonte, es sei „das Vermächtnis der Männer und Frauen, die sinnlos ihr Leben lassen mußten … nie wieder einen solch entsetzlichen Krieg zu entfesseln“.[38]

Zeugnis der Zeitgeschichte

Nach der Wiedereinweihung wurde dreißig Jahr über das Kriegerdenkmal in Greffen nicht mehr gesprochen. Im Alltag spielte es kaum eine Rolle – nur am Vorabend des Schützen- und Heimatfestes und am Volkstrauertag war und ist es Schauplatz von Gedenkfeiern und Kranzniederlegungen. Seine Geschichte und seine Formensprache kamen erneut erst zur Sprache, als 1995 die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Harsewinkeler Stadtrat den Antrag stellte, „Vorschläge für eine neue Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus und des Krieges in Greffen“ zu erarbeiten und das alte Kriegerdenkmal einem Museum zur Verfügung zu stellen, weil es „ein besonders krasses Beispiel für eine völlig falsche Symbolisierung der Trauer um die Opfer des Kriege“[39] darstelle.

Abbidlung 6) Über den Namenstafeln wurden – hier für die Gefallenen der Kriege 1864 bis 1871 und des 1. Weltkriegs – Kreuze angebracht.

In der ausführlichen Aussprache sprachen sich die Sprecher der anderen Fraktionen gegen einen Abriss des alten Kriegerdenkmals aus. Zwar konstatierten auch sie, dass die Formensprache des Denkmals in keiner Weise mehr zeitgemäß sei, aber „man müsse es als Teil der Ortsgeschichte“ (Ratsherr Reinhard Hemkemeyer) und als „Zeugnis der Zeitgeschichte“ (Ratsherr Johannes Sieweke) erhalten und sich der Entstehungskontexte bewusst bleiben[40]. Zur Weiterberatung verwies der Kulturausschuss den Antrag an den Ortsausschuss Greffen. Dieser lehnte die Schaffung einer neuen Gedenkstätte und den Abriss des alten Denkmals mit elf gegen eine Stimme ab und sprach sich mit sechs Ja-Stimmen für den unveränderten Erhalt aus. Der Vorschlag, das Kriegerdenkmal und den angrenzenden alten Friedhof mit den Gräber der sowjetischen Kriegsgefangenen durch einen Geschichtslehrpfad zu erläutern, fand ebenfalls keine Mehrheit.[41]   

So steht das von Bernhard Hartmann geschaffene Denkmal bis heute unverändert in Greffen – zweifellos ein Denkmal im doppelten Sinne: zum einen als Denkmal für die Opfer der Kriege des 19. und 20. Jahrhunderts, als das es 1938 geschaffen und 1966 wieder aufgerichtet wurden und zum anderen als Denkmal für seine jeweiligen zeitgeschichtlichen Entstehungszusammenhänge.


Fußnoten

[1] Das trifft insbesondere zu für Gedenktafeln, die im 19. und 20. Jahrhundert in Kirchen aufgehängt und eng mit christlicher Symbolik verbunden worden sind.

[2] Eckhard Möller: Im Gedenken an die Toten. Vom Kriegerdenkmal zum Ehrenmal und zum Mahnmal. In: Heimatjahrbuch Kreis Gütersloh 2008 [im Folgenden: Möller: Mahnmal], S. 56-62.

[3] Zum Lebenslauf von Heinrich Baak (1886-1933) siehe: Walter Werland: Marienfelder Chronik. Zur Geschichte der Zisterzienserabtei und Gemeinde Marienfeld. Hrsg. im Auftrage der Gemeinde Marienfeld. Harsewinkel 1981² [im Folgenden: Werland: Marienfeld], S. 915. Versuche, das Wirken Heinrich Baaks in Köln genauer zu erforschen, blieben bislang ergebnislos.

[4] Der Verbleib des Schriftgutes ist unbekannt. Noch in einem Vermerk der Amtsverwaltung vom 16. Juni 1964 über die Wiedererrichtung des Greffener Kriegerdenkmals ist davon diese Rede, dass in den alten Vorgängen nachgeschlagen wurde [Stadtarchiv Harsewinkel (StadtAH), Akte D 2238.

[5] Der Abschnitt über das Kriegerdenkmal findet sich in: Beiträge zur Heimatkunde der Gemeinde Greffen, Band 2. Zusammengestellt von Bernhard Ohlmeier, S. 127-131 (StadtAH, Dep. 3: Nachlass Ohlmeier, Nr. 2 – Im Folgenden: Ohlmeier: Heimatkunde). Es ist nicht eindeutig zu klären, ob der das Kriegerdenkmal betreffende Abschnitt unmittelbar nach der Errichtung des Denkmals oder erst nach dem Ende des 2. Weltkriegs verfasst wurde, was die quellenkritische Bewertung des Textes erschwert.

[6] Ohlmeier: Heimatkunde, S. 127.

[7] Eckhard Möller: Bürgermeister, Leiter der Verwaltung und politische Vertreter im Amt und in der Stadt Harsewinkel. In: „… dann machen wir es allein“. Beiträge zur Geschichte der Stadt Harsewinkel. Hrsg. von der Stadt Harsewinkel. Harsewinkel 1996, S. 578.

[8] Walter Werland: Aus Greffens alten Tagen. Hrsg. von der Stadt Harsewinkel als Rechtsnachfolger der ehemals selbständigen Gemeinde Greffen. Münster 1976 [im Folgenden: Werland: Greffen], S. 554.

[9] Ohlmeier: Heimatkunde, S. 127.

[10] Im Bericht der Zeitung ‚Neuer Emsbote‘ heißt es, es handele sich um den wertvollsten Bauplatz in Greffen, „weil für unsere Helden des Wertvollste gerade gut genug ist.“ [Kreisarchiv Warendorf, Neuer Emsbote vom 2. Februar 1938].

[11] Ohlmeier: Heimatkunde, S. 127.

[12] Ebd., S. 127/128.

[13] Zit. nach: Ebd., S. 128/129.

[14] Kreisarchiv Warendorf. Neuer Emsbote vom 2. Februar 1938. Der Artikel meldet darüber hinaus, dass für die Skulptur ein Unteroffizier des Infanterie Regiments 61 Modell gestanden habe.

[15] Zit. nach einen Bericht in: Die Glocke, bei: Ebd., S. 131. Der 30, Januar 1933 wird bei dieser Zählung als erster Jahrestag mitgerechnet.

[16] So Albert Deittert in der Debatte des Kulturausschusses des Harsewinkeler Stadtrates. Zit. nach: Neue Westfälische Zeitung 21.09.1995.

[17] Zit. nach: Ohlmeier, Heimatkunde, S. 131.

[18] Ebd., S. 131.

[19] Werland: Greffen, S. 430. Die Enthüllung der Tafeln mit den Namen der Gefallenen fand am Volkstrauertag, den 15. November 1953, im Anschluss an das Hochamt statt [Kreisarchiv Warendorf: Die Glocke vom 17. November 1953].

[20] StadtAH, Akte D 2337.

[21] StadtAH, Akte D 2338: Artikel aus „Die Glocke“ vom 3. Juni 1964.

[22] StadtAH, Akte D 2338: Artikel aus „Die Glocke“ vom 11. Juli 1964.

[23] Zit. ebd.

[24] Ebd.

[25] StadtAH, Akte D 2238: Schreiben von Hubert Hartmann an den Rat der Gemeinde Greffen [Juli 1964].

[26] Zum Harsewinkeler Mahnmal siehe: Möller: Mahnmal, S. 60-62; zum  Marienfelder Mahnmal siehe: Werland: Marienfeld, S. 957/958.

[27] Zit. nach: „Die Glocke“ vom 4. Februar 1965. StadtAH, Akte D 2338.

[28] StadtAH, Akte D 2338: Artikel aus „Die Glocke“ vom 4. Februar 1965.

[29] Zit. ebd.

[30] Wahlberechtigt war man zu dieser Zeit erst vom 21. Lebensjahr an.

[31] StadtAH, Akte D 2338: Postwurfsendung des Schützen- und Heimatvereins vom 9. März 1965.

[32] Zit. nach: „Neuer Emsbote“ vom 13. März 1965.

[33] StadtAH, Akte D 2338: Ergebnis der Abstimmung in Greffen.

[34] StadtAH, Akte D 2338.

[35] Greffen gehört e 1966 zum Pfarrbezirk Sassenberg der Kirchengemeinde Warendorf.

[36] Der Autor konnte nicht ermitteln, auf wen dieses Zitat zurückgeht.

[37] StadtAH, Akte D 2338: Redemanuskript.

[38] Ebd.: Artikel aus „Die Glocke“ vom 31. Mai 1966.

[39] Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 8. Mai 1995. In: StadtAH, Bestand Protokolle, Protokolle des Kulturausschusses 1993-1996.

[40] StadtAH, Akte D 2338: zit. nach: „Die Glocke“ vom 21. September 1995. Vom Kulturausschuss wurde der Antrag an den Ortsausschuss Greffen weiter verwiesen, der die Versetzung des Denkmals mit elf gegen eine Stimme ablehnte und mit sechs Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen und einer Enthaltung für die unveränderte Beibehaltung plädierte. Auch der Vorschlag, das Denkmal um einen Geschichtslehrpfad zu erweitern, der auch die Geschichte des Greffener Friedhofs und des Gräberfeldes für die sowjetischen Kriegsgefangenen thematisiert, fand keine Mehrheit.

[41] Protokoll des Ortsausschusses Greffen vom 30.11.1995. In: StadtAH, Bestand Protokolle. Protokolle des Ortsausschusses Greffen 1992-1995.

  • Abbildung 1)

Grundsteinlegung zum Kriegerdenkmal

Foto: Entnommen aus: Walter Werland: Aus Greffens alten Tagen. Hrsg. von der Stadt Harsewinkel als Rechtsnachfolger der ehemals selbstständigen Gemeinde Greffen. Münster 1976

  • Abbildung 2)

Nach der Einweihung des Kriegerdenkmals am 30. Januar 1938 halten zwei Arbeitsdienstmänner mit geschultertem Spaten Ehrenwache.

Foto: Lüffe-Baak  

  • Abbildung 3)

Deutlich zu erkennen ist, dass der Namenszug ‚Adolf Hitler‘ am Denkmal entfernt worden ist.

Foto: Stadtarchiv Harsewinkel

  • Abbildung 4)

Neuguss der Bronzeskulptur von Bernhard Hartmann.

Foto: Stadtarchiv Harsewinkel

  • Abbildung 5)

Das Kriegerdenkmal nach seiner Neugestaltung.

Foto: Stadtarchiv Harsewinkel

  • Abbildung 6)

Über den Namenstafeln wurden – hier für die Gefallenen der Kriege 1864 bis 1871 und des 1. Weltkriegs – Kreuze angebracht.

Foto: Stadtarchiv Harsewinkel

Vielen Dank an Eckhard Möller für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Beitrages.