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Anja Brinkmann – erste Greffener Königin seit 1845

  
Greffen (gad). Nach 171 Jahren ist die Zeit der Männer als Sieger beim Königsschießen des Greffener Schützen- und Heimatvereins am Pfingstmontag vorbei. Völlig unverhofft und ein Stück weit vom plötzlichen Erfolg überrascht, hat sich Anja Brinkmann zur ersten Greffener Schützenkönigin seit 1845 gemacht.
   


Im Gründungsjahr des Greffener Schützenvereins, 1845, hatte sich die Wirtin, Witwe Raape, die Würde geholt. Nun folgte ihr Anja Brinkmann, 45 Jahre alt und selbstständige Einzelhandelskauffrau. Jubel erfüllte den Schützenbusch, als um 16?Uhr die Reste des Holzvogels mit dem 201. Schuss zu Boden fielen. Sekunden voller Überraschung bei Anja Brinkmann, die zuvor mit Vera Tebbel, Andrea Kuhlmann, Bernhard Wiedenlübbert und Franz Josef Wippenhohn um die Wette geschossen hatte. Nach einer kurzen Pause wagten sich die Frauen erneut an die Vogelstange. Und dabei passierte es dann. Der arg zerschossene Rest des Adlers fiel nach dem Schuss von Anja Brinkmann zu Boden. „Endlich eine Frau, das ist stark“ freute sich auch André Lanwehr als Präsident des Schützenvereins. Jörg Brinkmann wird an der Seite seiner Frau regieren.
Neue Regenten gibt es auch bei der Jugend. Die 13-jährige Vivien Thies holte sich am Pfingstsonntag die Ehre. Begleitet wird sie während ihrer einjährigen Amtszeit von Robin Schröder, ebenfalls 13 Jahre alt.
Allen Grund zur Freude hatte während des Heimatabends auch Pater Paul Varghese, dem ein Verdienstorden des Schützen- und Heimatvereines Greffen überreicht wurde. Der im Juni 1959 in Südindien geborene Geehrte studierte Philosophie und Theologie und wurde 1991 zum Priester geweiht. Von 2003 bis 2008 wirkte als Kaplan am Niederrhein, bevor er nach Greffen kam. Seitdem ist er sehr aktiv im Dorf. In diesem Jahr feiert er sein silbernes Priesterjubiläum.
Ebenfalls über einen Verdienstorden konnte sich Rudi Bußmann freuen. Der Geehrte ist im Alter von 14 Jahren in das Blasorchester Greffen eingetreten und seit mehr als 40 Jahren aktiver Musiker. Der erste Tenorhornist war zwei Jahre als Jugendwart und sechs Jahre als zweiter Vorsitzender im Verein aktiv. Als Ausbilder und dritter Dirigent gehört er zu den tragenden Säulen im Blasorchester.
Der dritte Empfänger des Verdienstordens ist Schützenvereinsvorstandsmitglied Ingo Gausmann. Seine Ausbildung als Gartenbauer sei dem Verein, vor allem beim Pflastern vor dem Schützenheim, eine große Hilfe gewesen, so André Lanwehr. „Und da es ihm in unserer Runde sehr gut gefallen hat, wurde er 2009 kurzerhand ins Offizierskorps aufgenommen, wo er seitdem im Vorstand aktiv ist“, sagte der Vorsitzende des Schützen- und Heimatvereins.
Weitere Bilder im Internet: http://www.die-glocke.de
    

     
Norbert Ortkras ausgezeichnet

Greffen (gad). Für einen Besucher ist der Heimatabend im Rahmen des Greffener Schützenfests zu einer ganz besonderen Veranstaltung geworden: Sängerfreund Norbert Ortkras, dem der große Heimatverdienstorden verliehen wurde. Dabei handelt es sich um die höchste Auszeichnung, die der Schützen- und Heimatverein vergibt.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau Agnes Ortkras nahm der 80-Jährige den 48. Heimatverdienstorden aus den Händen des Präsidenten des Schützenvereins, André Lanwehr, in Empfang. Zum zweiten Mal in der Geschichte des Vereins wurde der neue Träger in geheimer Abstimmung von den bisherigen Trägern des Verdienstordens gewählt. In den Jahren zuvor hatte diese Aufgabe noch der Vorstand des Schützenvereins übernommen.
Norbert Ortkras hält dem Greffener Schützenverein nicht nur seit mehr als 50 Jahren die Treue, er ist auch in der Feuerwehr, im Blasorchester und im Bürgerverein aktiv. Der Geehrte wurde im November 1935 in Clarholz geboren. Seit 1955 lebt er in Greffen. 1963 heiratete er seine Agnes. Vor 50 Jahren wurde ein Sohn geboren. Mittlerweile ist Norbert Ortkras Opa. Enkelin Emma ist der ganze Stolz. Besonders verbunden ist der Greffener aber der Musik. So ist der Geehrte seit Ende der 50er-Jahre Beisitzer im Vorstand des Männergesangvereins Eintracht Greffen.
„Bei den Theaterstücken im Saal Schröder sowie ab 1962 beim MGV-Karneval, das von 1974 bis 2003 im Waldhof gefeiert wurde, war er mit seinem Organisationstalent immer einer der Aktivsten. Unvergesslich sind seine Gesangsauftritte mit selbstgedichteten Texten zum Greffener Lokalgeschehen, die er zeitweise mit Willi Thies präsentierte“, erinnerte André Lanwehr in seiner Laudatio.
Zudem war Norbert Ortkras bei Konzerten, Weihnachtssingen, Volkstrauertagen, Maiandachten sowie bei der Durchführung von mehrtägigen Konzertreisen planerisch aktiv. Bis 1995 war er insgesamt 26 Jahre zweiter Vorsitzender des MGV. „Auch wenn er damals seinen Posten abgegeben hat, ist er bis heute für den Verein unermüdlich aktiv“, lobte André Lanwehr. Für all dieses Wirken zum Wohle des Orts und der Gemeinschaft wurde ihm nun der große Heimatverdienstorden verliehen.


 
Ehrennadeln verliehen

Greffen (gad). Mit der Goldenen Ehrennadel des Schützen- und Heimatvereins Greffen sind im Rahmen des Heimatabends Zita Brinkrolf, die ehemalige Leiterin der Bücherei im Dorf, und Hermann Hagenbrink, Gründungsmitglied des 1956 aus der Taufe gehobenen Blasorchesters Greffen, ausgezeichnet worden. „Er gehörte zu den Männern, die sich mit geliehenen Instrumenten hinsetzten und sich selber die ersten Märsche beibrachten. Ihm ist es unter anderem zu verdanken, dass es in Greffen überhaupt ein Blasorchester gibt“, so André Lanwehr, Vorsitzender des Vereins, während des Festabends am Samstag im Schützenbusch.
 

  
 
 
Quelle: Die Glocke | Ausgabe: Gütersloh | Harsewinkel | 17.05.2016 | Seite 11
 

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Veröffentlicht
19:46:00 17.05.2016
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